GLOBALFOUNDRIES 22FDX RF-Technologie bildet die Basis für mmWave Automotive Radar der nächsten Generation

Fahrzeuge werden intelligenter und die Straßen noch sicherer dank der Auto-Radartechnologie der nächsten Generation, die auf der 22FDX RF-Lösung von GF basiert

Santa Clara, California, 9. März 2021. – GLOBALFOUNDRIES® (GF®), der weltweit führende Hersteller von Spezialhalbleitern, und Bosch gehen eine Partnerschaft ein, um die nächste Generation der automobilen Radartechnologie zu entwickeln und herzustellen.

Bosch wählte GF als Partner für die Entwicklung eines mmWave Automotive Radar System-on-Chip (SoC) für Advanced Driver Assistance Systems (ADAS)-Anwendungen, der mit der 22FDX™ RF-Lösung von GF hergestellt wird. ADAS-Anwendungen dienen der Fahrsicherheit, indem sie das Fahrzeug auf der richtigen Spur halten, vor Kollisionen warnen, Notbremsungen einleiten, beim Einparken helfen und vieles mehr.

Die Entscheidung von Bosch für GF als Partner für sein mmWave Automotive Radar der nächsten Generation gründet auf der führenden Position von GF bei Specialty Foundry-Lösungen für RF und mmWave. GFs 22FDX RF ist mit ihrer erstklassigen Leistung, ihrem Stromverbrauch und ihrer Fähigkeit zur Integration weiterer Funktionen die Halbleiterlösung der Wahl für Automobilradare.

„Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Bosch eine neue Generation von Fahrzeugradarsystemen zu entwickeln und dazu beizutragen, Fahrzeuge intelligenter und Straßen noch sicherer zu machen“, so Mike Hogan, Senior Vice President und General Manager Automotive, Industrial und Multi-market bei GF. „Die Führungsrolle von Bosch als Innovator und Anbieter von hochwertigen OEM-Lösungen für die Automobilindustrie ist unbestritten. Als GF haben wir uns Exzellenz bei Halbleitern für die Automobilindustrie als Kernstrategie auf die Fahnen geschrieben, und unser 22FDX ist als Hochleistungslösung mit geringem Stromverbrauch unschlagbar. Darüber hinaus ist GF die einzige Foundry mit eigenen mmWave-Testmöglichkeiten.“

„Zuverlässige Radar- und ADAS-Systeme sind für Autofahrer und Automobilhersteller auf der ganzen Welt von größter Bedeutung“, sagte Oliver Wolst, Senior Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Integrated Circuit bei Bosch. „Wir haben uns für eine Partnerschaft mit Globalfoundries entschieden, weil das Unternehmen in der RF- und mmWave-Technologie seine Führung unter Beweis stellt. Das wird durch seine umfassende Expertise im Automobilmarkt noch verstärkt. Wir haben das Spektrum der verfügbaren Halbleiterlösungen genau untersucht, und die 22FDX-RF-Lösung von GF hat sich als die derzeit attraktivste und am besten geeignete Plattform für unsere nächste Generation hocheffizienter und sicherer Radarsysteme für Kraftfahrzeuge erwiesen.“

Die 22FDX-Chips von GF werden in der Fab 1 in Dresden hergestellt

Im Rahmen der Partnerschaft wird Bosch die automobilen Turnkey-Lösungen von GF für mmWave-Tests und Packaging-Entwicklung nutzen, um die Design-Effizienz zu steigern und die Markteinführung zu beschleunigen. Diese Post-Fab- und Turnkey-Services werden in GFs Fab 1 in Dresden und in GFs erstklassigem mmWave-Testlabor in Fab 9 in Burlington, Vermont, stattfinden.

Die ersten 22FDX-basierten Radar-SoC für weitere Tests der neuen Generation von Boschs Automotive Radarsystemen sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 ausgeliefert werden.

Bis heute wurden mit den 22FDX-Lösungen von GF Design Wins im Wert von 4,5 Milliarden US-Dollar realisiert und mehr als 350 Millionen Chips an Kunden in aller Welt ausgeliefert.

Über Globalfoundries
GLOBALFOUNDRIES (GF) ist die weltweit führende Specialty Foundry und liefert differenzierte Halbleitertechnologien für eine Reihe von wachstumsstarken Märkten. GF bietet eine einzigartige Kombination von Design-, Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen. Mit Fertigungsstandorten auf drei Kontinenten verfügt GF über die Flexibilität und Agilität, um die dynamischen Bedürfnisse von Kunden weltweit zu erfüllen. GF ist im Besitz der Mubadala Investment Company. Weitere Informationen finden Sie unter www.globalfoundries.com.

Im Rahmen der Kooperation wird das öffentlich geförderte Projekt ARAMID am Standort Dresden durchgeführt.

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